Freitag, 21. Juni 2013

Da lebt man jetzt mal in Shanghai...

So... jetzt hat sich so allmahlich einmal alles halbwegs eingependelt. Nach der anfanglichen Hektik und Aufregung ueber all die neuen EIndruecke und Gewohnheiten habe ich jetzt ein etwas klareres Bild von dem, was mich in der nachsten Zeit so erwarten wird.
Mein Tag fangt um 6.30 an, wenn ich durch die liebevolle allseits bekannte Marimba Melodie von meinem besten Freund dem iphone geweckt werde. Noch einmal kurz umgedreht im super weichen Bett und schon geht es an ein schnelles Fruhstuck, um kurz darauf in die Metro Nummer 4 zu springen. Mit gefuhlten 1000 anderen Chinesen, die jeden Morgen zur Arbeit fahren, quetsche ich mich durch die Metroschachte bis ich irgendwann an meinem Ziel, der Wuhanan Lu, ankomme. Von dort laufe ich ca. 15 Minuten zum Kindergarten, gönne mir auf dem Weg noch einen Saft oder ein leckeres susses Stuckchen von Wadome, einer franzosischen Bäckereikette, um anschliessend am Shanghai Happy Kindergarten anzukommen und allen Kindern erst einmal fur eine geschlagene Stunde "Good Morning" entgegenzurufen. Die Kleinen werden hier teilweise in sehr luzuriösen Schlitten zur "Schule" gebracht und sehen selbst aus wie eine Kopie von der Glamour Mom oder dem Bossy Dad.
Unterrichtet wird dann von 9.00-11.00, was meistens aus Singen und Tanzen besteht. Danach gibt es Lunch in der Schule und schon ist der Arbeitsteil des Tages auch schon rum.
Am Nachmittag sehe ich mir entweder einige Teile Shanghais an, gehe zum Chinesisch-Unterricht oder zum Schwimmen im nahe gelegenen Xuisi Fitness Club. Tja und abends geht es dann auf Nahrungssuche und entweder noch ein wenig weg oder ins Bettchen.
ingrid.buehrle - 21. Jun, 19:48

High Marnie

Lieber Wandervogel
Wann findest Du denn ein Nest? Wo speicherst Du all die vielen Eindrücke in diesem exotischen Land? Ich bin immer froh,wenn es Dir gut geht. Bei Deiner Vorliebe für feinstes Essen kommst Du ja auf Deine Kosten. Wir hängen hier noch an den Spargeln.Aber nun locken die Kirschen.!
Mit enormem Stress schafften wir die Heimfahrt vom Familienfest.
Die Idioten hatten die B 31 zwischen Titisee und Hinterzarten gesperrt. So mußte ich über 1000 Kurven durch das Jostal nach Stegen fahren, was Opa fast nicht überstanden hat.
Schön war das Fest . Alle freuen sich auf das nächste.
Julian hat am Donnerstag in der Musikhochschule vorgespielt und flog raus. Der Arme ! Aber noch hat er nicht aufgegeben.
Annette und Gebhard sind begeisterte Chinaanhänger. Ich glaube, die fahren wieder hin.
Ich fand die kleinen Chinesenkids einfach süß.Aber das sind Kindergartenkinder immer.
Also weiterhin Spaß und Erfolg Deine Oma

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