China
Jetzt bin ich also in Peking gelandet. Nach einer etwas kurzen Nacht (Abschiedsfeiern sind nie einfach...) fand ich mich gegen 9.00 schon auf dem letzten Weg zur Metrostation Dong'An Lu, die mir in den letzten Wochen so vertraut geworden ist. Eine Stunde etwa brauchte ich, um zum Bahnhof Honqiao zu gelangen und von dort mit dem 300 km/h Zug Richtung Hauptstadt zu düsen. Dort wurde ich um 16.00 von Qing empfangen und ins Hotel chauffiert. Wieder einmal gab es ganz nach chinesischer Maniere alles, was das Herz begehrt. Und wieder einmal durfte ich keinen Cent zahlen. Gegen Abend traf ich dann auch Albert und seine Frau Birgit, die ebenfalls im selben Hotel untergebracht waren und gemeinsam gingen wir essen und anschliessend zur Peking Oper. Nach einer, ich nenne es jetzt einfach mal "interessanten" Stunde, die gefüllt war mit schrägen Tönen, aber einer guten Performance, ging es auch schon in mein King Size Bett, um etwas Schlaf nachzuholen.
Den Tag darauf ging es an die Grosse Mauer! Meine Güte, das ist ein echtes Erlebnis. Man stellt sich das ja zwar immer vor, doch wenn man wirklich da ist, ist es ganz anders. Man muss sich nur durch die Touristenmassen quälen und etwas weiter laufen und anschliessend klettern, schon hat man die faule Mehrheit hinter sich und ergattert menschenfreie Mauerbilder. Gerade mit etwas diesigem Wetter kommt man in eine ganz bestimmte Stimmung, die einem die atemberaubende, majestätische Wirkung dieser uralten Mauer erst bewusst werden lässt. Erschöpft und glücklich lagen wir nach einem netten SPaziergang durch die Hutongs in der Nachbarschaft dann in den Betten, um am nächsten Tag auch schon wieder dem detaillierten Plan folgen zu können. Dieser schrieb Shoppen und Himmelstempel vor und alle Geschenke konnten gekauft werden. Und ja! Ihr könnt Euch freuen! Bescherung gibt es bald!
Tja und heute war ich mit Qings Sohn in der wirklich atemberaubenden Anlage des Sommerpalastes. Bei strahlendem Sonnenschein konnte man sich wirklich vorstellen und auch ein klein wenig nachvollziehen, warum die damalige Kaiserin das Geld lieber für die wunderschöne Sommerresidenz ausgeben wollte, als für das chinesische Militär. Dumm nur, dass dann der Krieg kurz darauf gegen Japan verloren mangels chinesischer Streitkräfte wurde... Trotz chinesischer Antipathie gegenüber besagter Kaiserin, kann man herrlich durch dutzende Tempel und Gässchen flanieren, sich unter Trauerweiden mit Blick auf den See ausruhen und ganz oben den letzten Spuren Buddhas nachfühlen. Eine wirklich wunderschöne Anlage! Und jetzt gibt es gleich, man glaubt es kaum, Essen! Mal wieder! Aber da ich weiss, dass ich in weniger als drei Tagen wieder gutes Heimatessen geniessen werde, muss ich noch ein wenig chinesischen Schmaus auf Vorrat essen. Auf bald ihr Lieben!
marnie hensler - 16. Jul, 11:35
Jetzt heisst es wohl so langsam schon wieder Abschied nehmen. Auch wenn ich noch drei gute Tage ubrig habe, sind diese doch schon deutlich verplant und ich bin auch ziemlich damit beschäftigt, Dinge zu organisieren für meine Fahrt nach Peking diesen Samstag, meinen Rückflug und auch die Zeit danach. Denn jetzt wird mir erst wirklich bewusst: Mit Ende dieses China Aufenthaltes geht auch mein Gap Year zu Ende, das Reisen hört auf und es heisst, der Realität ins Auge zu blicken. Das Studium wartet, die Zukunft will organisiert werden.
Gut, Spass bei Seite, wie geil war das Jahr!? In meiner melancholischen Laune gerade (Es hat draussen 40 Grad und ich sitze seit 2 Stunden in der Wohnung und unterhalte mich mit der Klimaanlage... Echt eine gute Freundin inzwischen!) blicke ich auf ein Jahr voller verschiedener Erlebnisse zurück, angefangen bei einem herrlichen Sommer mit viel Arbeiterei, Feierei und Beachvolleyballerei. Es folgten 6 Monate Schuften, 3 Monate Reisen und nun 5 Wochen ein bisschen was von beidem. Wobei Schuften hier definitiv zu hart ist. Ich geniesse das Arbeiten eher und will, wie shcon erwähnt, dieses kleine Leben hier nur sehr ungern verlassen. Doch man schaut nach vorn und ich freue mich auf Peking, auf Freiburg und meine anschliessende neue Wahlheimatstadt. Wo auch immer die sein wird.
marnie hensler - 9. Jul, 12:35
Über das Wochenende verschlug es mich in das eine Stunde entfernte, altchinesische Städtchen Hangzhou (Wobei "Städtchen" wohl utertrieben ist bei fast 5 Millionen Einwohnern...). Am Bahnhof wurde ich sofort von Cathy, der Kollegin von Professor Tue einem ehemaligen Studenten meines Opas, empfangen. Mit dem Fahrer ging es zum Hotel, bei dem mir wahrlich die Augen rausfielen: Panoramablick auf den Westsee, ein riesiges Bett und ein herrliches Bad. Ich dachte nur, ich bin wohl endgültig im Paradies gelandet. Doch es ging noch besser: In einem gemütlichen, kleinen Restaurant assen Cathy und ich wunderbar authentisch zu Mittag und ich kam voll und ganz in den Genuss der etwas süsseren hangzhou Küche. Also voll mein Geschmack. danach schlenderten wir durch die kleinen EInkaufsgassen und erklommen gegen Nachmittag den hangzhou Tower, einen alten, allerdings neu renovierten Tempel, von dem man ganz Hangzhou überblicken konnte. Eine atemberaubende Aussicht über grüne Wälder, rote Tempel und den glitzernden Westsee. Nach einer schnellen Dusche ging es auch schon weiter zum Abendessen mit weiteren wichtigen Menschen, die scheinbar alle meinen Opa kannten. Das Essen war überragend (auch das kann dieses köstliche Mahl nicht passend beschreiben) und dazu gab es lokalen Wein. Von geräuchertem Stinketofu, Entenzungen, süssem Brot über bittersüsses schwarzes Schweinefleisch und andere undefinierbare Substanzen gab es wirklich alles, was man sich auch nur im Entferntesten als chinesische Delikatesse vorstellen kann. Gegen 20.30 sahen wir uns noch eine herrlich kitschige Wassershow am See an und ich kugelte wenig später satt und glücklich, wie es eben sein soll, in mein Kingsize Bett.
Am nachsten Morgen ging es noch einmal um den See und auf eine wunderbare kleine Insel, bevor Cathy, Professor Yue und ich ein letztes Mal zusammen zu Mittag assen, bevor ich wieder auf den Zug zuruck nach Shanghai musste. Was ein Wochenende! An dieser Stelle ein kraftiges Dankeschön an meinen Opa und seine Beziehungen!
marnie hensler - 8. Jul, 10:05
Meine Guete, da wacht man auf und realisiert, dass man weniger als 14 tage übrig hat in dieser riesigen Stadt. Das Wochenende ist buchstäblich in einem Augenscchlag vorbeigeflogen: Den Samstag verbrachten wir in der grünen Oase names Sheshan Nationalpark, den man ganz einfach mit der Metro von Shanghai aus erreichen kann. Troty Nieselregen konnte man das saftige Grün der Bäume und die grösste katholische Kirche in China geniessen. Dennoch fühlte es sich irgendwie falsch an, auf den höchsten (!) Berg Shanghais (100m) zu steigen, um dann der heiligen Maria entgegenzulächeln... Mit Taxi und Metro ging es dann wieder zurück ins traute Heim nach einer netten Naturauftankmöglichkeit im Grünen. Mich Schwarzwaldmädel hat es wohl einfach in die Natur gezogen...
Am Sonntag konnte ich dann mit Professor Li, seiner Frau und Tochter LeLe, sowie seiner Studentin Grace (Inhaberin der Dolmetscherfunktion) ins nahe gelegene Zhiajiajio fahren, einer antiken Wasserstadt, bzw. besser gesagt dem chinesischen Venedig. Wir schlängelten uns bei blauem Himmel durch schnuckelige Gässchen, kletterten äber verschnörkelte Brücken und genossen kleine, undefinierbare , frittierte Fische, Schnecken, Flusskrebse und andere merkwürdige Dinge (unter anderem bestand das Gemüse glaube ich aus Klee...) zum Mittagessen. Als wir wieder im Auto Richtung Shanghai sassen dachte ich schon, es kann nicht besser werden, doch wir legten noch einen weiteren Stop in Qibao ein, ebenfalls einem alten Stadtteil Shanghais, der allerdings sehr touristisch angelegt ist. Dennoch beeindruckte dieser Teil mit alten Tempeln, verwunschenen Gässchen, vielfältigen Essensständen und immer noch: Blauer Himmel! Am Abend fiel ich hundemüde ins Bett, um am nächsten Morgen gleich wieder um 8.00 in der Schule zu sein. An diesem Tag kamen gleich noch drei Deutsche und ein Engländer neu in unsere Freiwilligenwohnung dazu, sodass wir am Abend noch gemeinsam an der Strasse bei 38 ° assen und anschliessend noch in eine Bar names Zapadas, um die freien Margaritas von 22.00-23.00 absahnen zu können. Life is good!
marnie hensler - 2. Jul, 09:38
Jetzt sind schon fast zwei Wochen vergangen in diesem fremden Lande, dieser fremden, pulsierenden Megastadt. Ich konnte schon einige Erfahrungen mit dieser speziellen Sorte von Mensch, dem Chinesen, sammeln und wollte hier kurz einige, meiner Meinung nach, interessante Aspekte darstellen. Fangen wir doch einfach einmal mit der morgendlichen Metrofahrt an: Schon von Weitem kann man definitiv unterscheiden, ob vor Einem ein westlicher oder ein chinesischer Mensch lauft. Denn: Westler schwingen ihren ganzen Körper wahrend sie laufen, wohingegen die Chinesen nicht laufen, sondern eilen. Egal wann, wo oder wie, die Chinesen scheinen zumindest hier in Shanghai immer zu spät zu sein und rennen bzw. sprinten daher fast durch die U-Bahn Gänge. Tut sich dann allerdings eine Rolltreppe vor der eilenden Masse auf, kommt es zu einem Problem: Ungefahr 100 Menschen, die es alle unglaublich eilig haben, müssen sich auf eine schmale Rolltreppe schleusen. Doch das Wort "Schlange stehen" scheint hier ein Fremdwort zu sein. Hier gilt eher das Motto "kämpf oder stirb". Wer sich nicht vordrängelt, hat halt Pech gehabt. Basta. Dasselbe kann man auch auf das Ein- und Aussteigen projizieren. Während uns in der westlichen Welt schon zu Kindestagen immer wieder eingetrichtert wurde erst die Leute aussteigen lassen und DANN einsteigen, preschen die Chinesen mit einem Affenzahn sowohl aus als auch in die Metro. Frei nach dem Motto: "Kämpf oder stirb".
Wieso das chinesische Volk nichts störendes an dieser Art findet? Ganz einfach: Hier wird eindeutig der begriff "personal space" auf eine ganz andere Art definiert. Während wir Europäer mindestens einen Ellenbogen Platz um uns herum brauchen, stört es die Chinesen nicht im Geringsten dem Anderen die Achsel, die Schulter oder den Arm in die Seite zu drücken. Auf die Sitze in der Metro quetscht man sich auch gerne mal zu 8, auch wenn sie nur fur 5 Menschen ausgelegt sind. So kommt es öfters vor, dass ich, auch wenn nach chinesischer Sicht ein "Platz" (oder eine europäische "Lücke") hervorlugt, doch lieber stehe, auch wenn die Füsse noch so schmerzen.
Des Weiteren möchte ich noch den chinesischen Bezug zur Individualität hervorheben: Diese wird in der Volksrepublik China namlich ungefahr so gewichtet, wie ein Sandkorn in der Sahara. genau. Gar nicht. Das merkt man allen DIngen voran im Kindergarten, in dem ich gerade arbeite. Ein Auftreten gibt es nur als Masse und möchte man die Kinder allein fördern oder auch nur irgendwie in Kontakt treten, reagieren diese gleich dezent verstört und wissen nicht wirklich was damit anzufangen, was dieser komische westliche Mensch da gerade von einem will. Gehorchen die lieben Kleinen einmal nicht, wird von den chinesischen Lehrern auch gerne mal zum alt bewährten Schlag auf den Hintern gegriffen, während ich nur mit offenem Mund zusehe...
Apropos offener Mund: Jeden Morgen bzw. eigentlich immer wenn ich mich ausserhalb unserer Wohnung bewege, spüre ich Augen, starrende Augen, in meinem Rücken oder blicke ihnen direkt ins Gesicht. Jedesmal würde ich am Liebsten alut schreien "ja, verdammt, ich weiss, dass ich überdurchschnittlich gross bin, ja verdammt, ich bin auch ungewöhnlich braun und ja verdammt: ICH KOMME NICHT AUS DEINEM LAND WIE ALLE ANDEREN MILLIONEN MENSCHEN IN DIESER STADT!". Doch da der Chinese sich mit gefuhlsausbrüchen nicht so gut zu verstehen weiss, versuche ich ruhig weiterzuatmen und die Chinesen selbst als eine Attraktion zu sehen. Es funktioniert jeden Tag besser und lernen tut man in jeder Sekunde. Dies nur als ein kleiner Einblick in diese atemberaubende Kultur, die nicht gerade einfach zu verstehen ist, dafür aber umso faszinierender.
marnie hensler - 26. Jun, 10:55
So... jetzt hat sich so allmahlich einmal alles halbwegs eingependelt. Nach der anfanglichen Hektik und Aufregung ueber all die neuen EIndruecke und Gewohnheiten habe ich jetzt ein etwas klareres Bild von dem, was mich in der nachsten Zeit so erwarten wird.
Mein Tag fangt um 6.30 an, wenn ich durch die liebevolle allseits bekannte Marimba Melodie von meinem besten Freund dem iphone geweckt werde. Noch einmal kurz umgedreht im super weichen Bett und schon geht es an ein schnelles Fruhstuck, um kurz darauf in die Metro Nummer 4 zu springen. Mit gefuhlten 1000 anderen Chinesen, die jeden Morgen zur Arbeit fahren, quetsche ich mich durch die Metroschachte bis ich irgendwann an meinem Ziel, der Wuhanan Lu, ankomme. Von dort laufe ich ca. 15 Minuten zum Kindergarten, gönne mir auf dem Weg noch einen Saft oder ein leckeres susses Stuckchen von Wadome, einer franzosischen Bäckereikette, um anschliessend am Shanghai Happy Kindergarten anzukommen und allen Kindern erst einmal fur eine geschlagene Stunde "Good Morning" entgegenzurufen. Die Kleinen werden hier teilweise in sehr luzuriösen Schlitten zur "Schule" gebracht und sehen selbst aus wie eine Kopie von der Glamour Mom oder dem Bossy Dad.
Unterrichtet wird dann von 9.00-11.00, was meistens aus Singen und Tanzen besteht. Danach gibt es Lunch in der Schule und schon ist der Arbeitsteil des Tages auch schon rum.
Am Nachmittag sehe ich mir entweder einige Teile Shanghais an, gehe zum Chinesisch-Unterricht oder zum Schwimmen im nahe gelegenen Xuisi Fitness Club. Tja und abends geht es dann auf Nahrungssuche und entweder noch ein wenig weg oder ins Bettchen.
marnie hensler - 21. Jun, 11:24
Gestern brach ich gegen 9.30 morgens mit dem Taxi auf, um die Freiwilligenwohnung in der Wanping Road zu beziehen. Nach einer etwa 30 minutigen Taxifahrt schmiss mich der Taxifahrer vor der Nummer 521 raus und ich bahnte mir den Weg um Block A und B, um schliesslich im 25. Stock von Athena in Empfang genommen zu werden. Von ihr wurde ich gleich zur Wohnung gebracht, sodass ich in das 4 - Bett - Zimmer ziehen und mich etwas ausruhen konnte. Gegen 16.00 zeigte mir Athena noch die Gegend und besorgte mir eine chiniesische simcard und eine trasportation card, sodass ich schon einmal gut ausgerustet in die erste Woche starten konnte.
Am Abend traf ich auch dann meine im Moment noch 3 Mitbewohner Laura, Jenna und KC, mit denen ich auch gleich zu Abend essen ging.
Auf einem sehr sehr harten Bett gelangen mir stolze 5 Stunden Schlaf, da der Jet Lag doch recht hartnackig an mir zu nagen scheint. Nichtsdestotrotz gab es gerade einen introduction course fuer mich mitsamt kalligrafie Ubungsstunde. Jetzt geht es dann Mal Richtung Altstadt, um herauszufinden, was Shanghai so zu bieten hat...
marnie hensler - 18. Jun, 06:12
Gegen Emirates kommt halt einfach keiner an. Zwar gab sich die Lufthansa echte Mühe, aber an die Emiraten kamen sie einfach nicht ran. Dennoch konnte ich trotz betraechtlich eingeschraenkter Beinfreiheit ein wneig Schlaf finden, um mit schiefem Ruecken und dem herrlichen Geruch von angbranntem Fruehsteucksei aufgeweckt zu werden. Puenktlich (das haben die Deutschen ja bekanntlich drauf...) um 14.12 landeten wir in Shanghai, am Pudong International Flughafen. Und dann ging's auch schon los:
Da mich die Abenteuerlust packte, dachte ich mir, ich versuche mal die Metro. Also fuer umgerechnet 1$ mit der Linie 2 Richtung East Hxing gefahren. In der Metro ein non-plus-ultra feines Aliengefuehl: Als einzige westliche Person stach ich mit meinen 1,80 wirklich sehr dezent aus der Menge kleinwuechsiger, weiss gesichtiger und duenner Asiaten hervor wie eine Fichte in der Sahara. Des Weiteren verpasste ich noch eien Fahrplanaenderung und fand mich dann urploetzlich an einer Station rueckwaerts wieder... Aber macht ja nichts, man kann ja einfach wieder zurueck fahren. Gesagt getan und an der vo Hostel beschriebenen Haltestelle ausgestiegen.
Doch wie das halt so ist mit Wegbeschreibungen, Stadtplaenen, grossen Staedten und mir war ich nach 15 min Fussweg schon heillos verloren. Zwei Stunden spaeter schaffte ich es aber dann doch noch in das Rock&Wood Hostel... sehr zur Belustigung der Rezeptionistin. Das Hostel hat fuer sienen Preis (7$ die Nacht) sehr netten Charme, ist sauber und gepflegt und erinnert stark an unser Lieblingshostel Lub D in Bangkok. Allgemein musste ich sehr oft an Bangkok denken auf meiner kleinen, aber feinen 2stuendigen, unfreiwilligen Erkundungstour durch den Chniang District hier in Shanghai. Alles ist weder sauber noch wirklich dreckig, die Menschen fahren wie die Huehner ohne Kopf mit ihren Mofas durch die Strassen und an jeder Ecke bekommt man irgendwas zu essen; nur ist es hier ein wneig gehobener... Man merkt den deutlichen, auch wirtschaftlichen, Unterschied zwischen China und Thailand sofort.
Tja und jetzt sitze ich in der gemuetlichen Lobby im Hostel und warte darauf, dass die Muedigkeit einsetzt.
marnie hensler - 16. Jun, 13:24
Jetzt war man mal zwei Wochen im guten alten Freiburg und schon sitzt man wieder am Flughafen. Diesmal in der schicken, sehr modernen vitra Design Lounge am Muenchner Flughafen. Deluxe.
In einer Stunde geht es in den Flieger nach Shanghai, um mich in ein neues Abenteuer zu stürzen. Gerade eben noch auf dem Familienfest am gemütlichen Tegernsee in Bayern und schon auf dem Weg in die Millionenstadt. Einen Monat lang werde ich in einem Kindergarten Englisch unterrichten und anschliessend noch fuer eine Woche nach Peking fahren... Eine spannende Zeit liegt vor mir und ich darf auch an dieser Stelle wieder einmal all den lieben Menschen danken, die mich immer unterstützen, egal was fuer eine verrueckte Idee ich mir in den Kopf setze... Ihr seid immer da und macht das alles mit, emotional, finanziell und körperlich. Ein dickes Dankeschoen an meine atemberaubende Familie, ihr seid die Größten! So und jetzt gehts los... jetzt heisst es wohl wieder back on the road again!
marnie hensler - 15. Jun, 19:52