Phnom Penh
Da ich ein wenig in Verzug bin, hier eine kurze Impression unseres Aufenthaltes in der Landeshauptstadt. Nachdem wir unseren Bus von siem reap nach Phnom Penh gleich zweimal verpasst hatten ( nicht wirklich unsere Schuld!) landeten wir irgendwann in einem local bus. Das muss man sich folgendermaßen vorstellen: Klima funktioniert eher semioptimal, der Bus ist zum Bersten voll ( wer zu spät kommt sitzt halt auf einem Reissack im Gang) und die Türen zu schließen wird auch total überbewertet. Aber die Erfahrung war es auf jeden fall Wert! Und die Kambodschaner sind allgemein einfach sehr sehr freundliche Wesen. In Phnom Penh gab es für uns dann ein heißes Zimmer im vierten Stock, sodass wir abends eh vor Mitternacht nicht ins Zimmer konnten. Am Tag haben wir dann den Russian Market und Genozid Museum besucht. Danach hieß es erst einmal Pol Pot und seine Auswirkungen überhaupt verstehen und realisieren zu können. Das Museum war eine ehemalige Schule und wurde von den Khmer Rouge in das S21 umgewandelt, ein Gefängnis und Folterstätte. Einen schöneren Anblick bot das Nationalmuseum mit seinem traumhaften Garten und die Riverside Promenade. Khmer zu Abend gegessen und noch einen Gin Tonic in der lauen Abendluft... Und schon hieß es Bye Bye Phnom Penh.
marnie hensler - 20. Feb, 10:32

Ich verfolge mit großem Interesse Deine Reiseberichte.Weil ich als Schülerin unbedingt nach Südamerika wollte verschrieb ich mich
Einst der Geographie, bin aber nie in den Anden gelandet.jetzt er-
Lebe ich mit Dir die andere Seite der Erde und die ist ja noch viel
Exotischer. Während Ihr in der Hitze schmort, werden wir hier immer
bleicher. Noch immer blockieren Schneehaufen das Parken vor der
Tür.
Noch viel ,viel Spass weiterhin, Deine Oma