Dienstag, 16. Juli 2013

Peking

Jetzt bin ich also in Peking gelandet. Nach einer etwas kurzen Nacht (Abschiedsfeiern sind nie einfach...) fand ich mich gegen 9.00 schon auf dem letzten Weg zur Metrostation Dong'An Lu, die mir in den letzten Wochen so vertraut geworden ist. Eine Stunde etwa brauchte ich, um zum Bahnhof Honqiao zu gelangen und von dort mit dem 300 km/h Zug Richtung Hauptstadt zu düsen. Dort wurde ich um 16.00 von Qing empfangen und ins Hotel chauffiert. Wieder einmal gab es ganz nach chinesischer Maniere alles, was das Herz begehrt. Und wieder einmal durfte ich keinen Cent zahlen. Gegen Abend traf ich dann auch Albert und seine Frau Birgit, die ebenfalls im selben Hotel untergebracht waren und gemeinsam gingen wir essen und anschliessend zur Peking Oper. Nach einer, ich nenne es jetzt einfach mal "interessanten" Stunde, die gefüllt war mit schrägen Tönen, aber einer guten Performance, ging es auch schon in mein King Size Bett, um etwas Schlaf nachzuholen.
Den Tag darauf ging es an die Grosse Mauer! Meine Güte, das ist ein echtes Erlebnis. Man stellt sich das ja zwar immer vor, doch wenn man wirklich da ist, ist es ganz anders. Man muss sich nur durch die Touristenmassen quälen und etwas weiter laufen und anschliessend klettern, schon hat man die faule Mehrheit hinter sich und ergattert menschenfreie Mauerbilder. Gerade mit etwas diesigem Wetter kommt man in eine ganz bestimmte Stimmung, die einem die atemberaubende, majestätische Wirkung dieser uralten Mauer erst bewusst werden lässt. Erschöpft und glücklich lagen wir nach einem netten SPaziergang durch die Hutongs in der Nachbarschaft dann in den Betten, um am nächsten Tag auch schon wieder dem detaillierten Plan folgen zu können. Dieser schrieb Shoppen und Himmelstempel vor und alle Geschenke konnten gekauft werden. Und ja! Ihr könnt Euch freuen! Bescherung gibt es bald!
Tja und heute war ich mit Qings Sohn in der wirklich atemberaubenden Anlage des Sommerpalastes. Bei strahlendem Sonnenschein konnte man sich wirklich vorstellen und auch ein klein wenig nachvollziehen, warum die damalige Kaiserin das Geld lieber für die wunderschöne Sommerresidenz ausgeben wollte, als für das chinesische Militär. Dumm nur, dass dann der Krieg kurz darauf gegen Japan verloren mangels chinesischer Streitkräfte wurde... Trotz chinesischer Antipathie gegenüber besagter Kaiserin, kann man herrlich durch dutzende Tempel und Gässchen flanieren, sich unter Trauerweiden mit Blick auf den See ausruhen und ganz oben den letzten Spuren Buddhas nachfühlen. Eine wirklich wunderschöne Anlage! Und jetzt gibt es gleich, man glaubt es kaum, Essen! Mal wieder! Aber da ich weiss, dass ich in weniger als drei Tagen wieder gutes Heimatessen geniessen werde, muss ich noch ein wenig chinesischen Schmaus auf Vorrat essen. Auf bald ihr Lieben!

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